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Psychotherapie Menzel

Psychotherapeutischer Ansatz

Kognitive Verhaltenstherapie in München

Kognitive Verhaltenstherapie hilft dabei, belastende Zusammenhänge verständlich zu machen und neue Handlungsweisen systematisch aufzubauen. Im Mittelpunkt stehen nicht nur sichtbare Symptome, sondern das Zusammenspiel von Bewertungen, Gefühlen, Körperreaktionen, Verhalten und persönlichen Lernerfahrungen.

Für Selbstzahler & privat Versicherte · 49 € für 50 Minuten · vor Ort & online

Ruhiger Praxisraum für Psychotherapie in München-Schwabing

Jean-Maurice Cecilia-Menzel, M.Sc.

Heilpraktiker für Psychotherapie

Erste Orientierung

Wann ein verhaltenstherapeutischer Ansatz sinnvoll sein kann

  • Sie geraten in ähnliche Angst-, Rückzugs- oder Konfliktmuster, obwohl Sie diese rational gut verstehen.
  • Grübeln, Selbstkritik oder negative Erwartungen nehmen viel Raum ein.
  • Kurzfristig hilfreiche Strategien wie Vermeidung, Kontrolle oder Rückzug schränken Ihr Leben zunehmend ein.
  • Sie wünschen sich neben Verständnis auch konkrete Übungen und überprüfbare Ziele.

Psychologisches Modell

Was kognitive Verhaltenstherapie auszeichnet

Verhaltenstherapie geht davon aus, dass viele problematische Reaktionen in nachvollziehbaren Lernprozessen entstanden sind und durch neue Erfahrungen verändert werden können. Das bedeutet nicht, dass Sie an Ihrer Belastung schuld sind. Es bedeutet, dass es Ansatzpunkte gibt, an denen Sie wieder Einfluss gewinnen können.

Kognitiv bedeutet, automatische Gedanken und grundlegende Überzeugungen einzubeziehen. Diese werden weder vorschnell als falsch bewertet noch durch positives Denken ersetzt. Wir prüfen vielmehr, welche Bewertungen hilfreich, realistisch und flexibel sind – und welche den Handlungsspielraum unnötig begrenzen.

Die Behandlung ist kooperativ. Ziele, Methoden und Zwischenergebnisse werden transparent besprochen. Übungen zwischen den Sitzungen können wichtig sein, weil sich Veränderung vor allem dort festigt, wo die Schwierigkeiten auftreten: im Alltag.

Individuell abgestimmt

Typische Bausteine

01

Verhaltensanalyse

Auslöser, Reaktionen, kurzfristige Folgen und langfristige Konsequenzen werden strukturiert untersucht.

02

Kognitive Methoden

Automatische Gedanken und Grundannahmen werden erkannt, überprüft und differenziert weiterentwickelt.

03

Verhaltensübungen

Neue Aktivitäten, Kommunikation oder der schrittweise Umgang mit vermiedenen Situationen schaffen korrigierende Erfahrungen.

04

Selbstmanagement

Sie entwickeln Werkzeuge, mit denen Sie Veränderungen zunehmend eigenständig planen, beobachten und stabilisieren können.

Ablauf

So wird die Behandlung geplant

Ein transparenter Prozess macht nachvollziehbar, warum ein bestimmter Schritt sinnvoll ist und woran wir Veränderung erkennen.

1

Anamnese und diagnostische Einordnung

Wir erfassen Beschwerden, Auslöser, Verlauf, bisherige Behandlungen, körperliche Faktoren und Ihre aktuelle Lebenssituation. Daraus ergibt sich, ob der ambulante Rahmen der Praxis passend ist.

2

Gemeinsames Erklärungsmodell

Sie erhalten eine nachvollziehbare Arbeitshypothese dazu, wie das Problem entstanden sein könnte und welche Gedanken, Gefühle oder Verhaltensweisen es heute aufrechterhalten.

3

Konkrete Veränderungsschritte

Wir wählen passende Methoden aus, bereiten Übungen vor und übertragen die Arbeit schrittweise in Situationen, in denen Veränderung tatsächlich gebraucht wird.

4

Auswertung und Rückfallprophylaxe

Fortschritte und Schwierigkeiten werden regelmäßig überprüft. Gegen Ende der Behandlung halten wir hilfreiche Strategien fest und planen den eigenständigen Umgang mit möglichen Rückschlägen.

Individuelle Eignung & Sicherheit

Alle genannten Schwerpunkte werden individuell behandelt

Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keine persönliche Diagnostik. Bei akuten Krisen, Suizidalität, Selbst- oder Fremdgefährdung, Psychosen, schweren Suchterkrankungen oder einem Bedarf an stationärer beziehungsweise fachärztlicher Behandlung ist die Praxis nicht die richtige Notfall- oder Akutversorgung. In dringenden Situationen wählen Sie 112 oder wenden sich an eine psychiatrische Klinik beziehungsweise den Krisendienst Psychiatrie Oberbayern unter 0800 655 3000.

Häufige Fragen

Fragen zu diesem Schwerpunkt

Ist kognitive Verhaltenstherapie nur positives Denken?

Nein. Gedanken werden nicht schöngefärbt, sondern anhand von Erfahrungen, Kontext und Konsequenzen überprüft. Ebenso wichtig sind konkrete Verhaltensänderungen und neue emotionale Erfahrungen.

Muss ich Übungen zwischen den Sitzungen machen?

Übungen sind häufig sinnvoll, werden aber gemeinsam geplant und an Ihre Situation angepasst. Es geht nicht um schulische Hausaufgaben, sondern um einen wirksamen Transfer in den Alltag.

Werden auch biografische Erfahrungen berücksichtigt?

Ja. Lerngeschichte, Beziehungserfahrungen und prägende Grundannahmen können wichtig sein. Der Schwerpunkt liegt darauf, wie diese Erfahrungen heute wirken und was sich verändern lässt.

Ist die Behandlung eine Kassenleistung?

Die Privatpraxis richtet sich an Selbstzahler und privat Versicherte und ist keine vertragspsychotherapeutische Kassenpraxis. Privat Versicherte erhalten eine Rechnung zum Einreichen; die Erstattung hängt vom individuellen Tarif ab. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht.

Nächster Schritt

In Ruhe klären, ob die Praxis zu Ihrem Anliegen passt

Das kostenfreie Erstgespräch klärt organisatorische Fragen und ob ein ausführlicher Termin möglich und sinnvoll erscheint. Es ist noch keine Diagnostik oder Behandlung.

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