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Psychotherapie Menzel

Bewertungsangst, Scham & Rückzug

Psychotherapie bei sozialer Angst in München

Soziale Angst ist mehr als Schüchternheit. Gespräche, Meetings, Essen vor anderen oder das Äußern einer eigenen Meinung können von intensiver Angst vor negativer Bewertung begleitet sein. Viele Betroffene wirken nach außen ruhig, während sie innerlich jedes Detail kontrollieren.

Für Selbstzahler & privat Versicherte · 49 € für 50 Minuten · vor Ort & online

Ruhiger Praxisraum für Psychotherapie in München-Schwabing

Jean-Maurice Cecilia-Menzel, M.Sc.

Heilpraktiker für Psychotherapie

Erste Orientierung

Wenn soziale Situationen zum Dauertest werden

  • Sie bereiten Gespräche gedanklich lange vor und analysieren sie anschließend immer wieder.
  • Ihre Aufmerksamkeit richtet sich stark auf Erröten, Zittern, Stimme, Blickkontakt oder mögliche Fehler.
  • Sie sagen Termine ab, bleiben im Hintergrund oder sprechen weniger, als Sie eigentlich möchten.
  • Selbstkritik und Scham halten noch lange nach einer Situation an.

Psychologisches Modell

Der Kreislauf sozialer Angst

Befürchtungen wie „Ich wirke unsicher“ oder „Andere merken, dass etwas nicht stimmt“ erhöhen die Selbstbeobachtung. Dadurch gehen Informationen darüber verloren, wie die Situation tatsächlich verläuft.

Sicherheitsverhalten – etwa wenig zu sagen, Blickkontakt zu vermeiden oder Sätze innerlich vorzubereiten – soll vor Ablehnung schützen. Es kann jedoch verhindern, dass gegenteilige Erfahrungen wirklich ankommen.

Therapie verbindet die Überprüfung negativer Erwartungen mit konkreten sozialen Verhaltensexperimenten. Ziel ist nicht, jederzeit souverän zu wirken, sondern soziale Situationen trotz Unsicherheit freier gestalten zu können.

Individuell abgestimmt

Mögliche Behandlungsschwerpunkte

01

Aufmerksamkeit

Der Fokus wird schrittweise von der inneren Selbstkontrolle zurück auf die reale Situation gelenkt.

02

Selbstbild

Übermäßig negative Vorstellungen vom eigenen Auftreten werden mit tatsächlichen Beobachtungen abgeglichen.

03

Verhaltensexperimente

Vorhersagen werden in überschaubaren Situationen überprüft, statt nur gedanklich diskutiert.

04

Nachgrübeln

Selbstkritische Rückblicke werden erkannt und durch eine ausgewogenere Auswertung ersetzt.

Ablauf

So wird die Behandlung geplant

Ein transparenter Prozess macht nachvollziehbar, warum ein bestimmter Schritt sinnvoll ist und woran wir Veränderung erkennen.

1

Anamnese und diagnostische Einordnung

Wir erfassen Beschwerden, Auslöser, Verlauf, bisherige Behandlungen, körperliche Faktoren und Ihre aktuelle Lebenssituation. Daraus ergibt sich, ob der ambulante Rahmen der Praxis passend ist.

2

Gemeinsames Erklärungsmodell

Sie erhalten eine nachvollziehbare Arbeitshypothese dazu, wie das Problem entstanden sein könnte und welche Gedanken, Gefühle oder Verhaltensweisen es heute aufrechterhalten.

3

Konkrete Veränderungsschritte

Wir wählen passende Methoden aus, bereiten Übungen vor und übertragen die Arbeit schrittweise in Situationen, in denen Veränderung tatsächlich gebraucht wird.

4

Auswertung und Rückfallprophylaxe

Fortschritte und Schwierigkeiten werden regelmäßig überprüft. Gegen Ende der Behandlung halten wir hilfreiche Strategien fest und planen den eigenständigen Umgang mit möglichen Rückschlägen.

Individuelle Eignung & Sicherheit

Alle genannten Schwerpunkte werden individuell behandelt

Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keine persönliche Diagnostik. Bei akuten Krisen, Suizidalität, Selbst- oder Fremdgefährdung, Psychosen, schweren Suchterkrankungen oder einem Bedarf an stationärer beziehungsweise fachärztlicher Behandlung ist die Praxis nicht die richtige Notfall- oder Akutversorgung. In dringenden Situationen wählen Sie 112 oder wenden sich an eine psychiatrische Klinik beziehungsweise den Krisendienst Psychiatrie Oberbayern unter 0800 655 3000.

Häufige Fragen

Fragen zu diesem Schwerpunkt

Ist soziale Angst dasselbe wie Schüchternheit?

Nein. Schüchternheit ist keine Störung. Behandlungsbedarf kann bestehen, wenn Angst und Vermeidung deutliches Leiden verursachen oder wichtige Lebensbereiche einschränken.

Muss ich in der Therapie peinliche Aufgaben machen?

Übungen werden begründet, gemeinsam geplant und an Ihre Ziele angepasst. Niemand wird absichtlich bloßgestellt oder zu einer Übung gedrängt.

Kann auch Selbstwertarbeit dazugehören?

Ja. Soziale Angst und ein negatives Selbstbild hängen häufig zusammen. Je nach persönlichem Modell können Grundannahmen und Selbstkritik gezielt einbezogen werden.

Hilft Einzeltherapie bei sozialen Ängsten?

Einzeltherapie kann passende kognitive und verhaltensbezogene Schritte vorbereiten. In manchen Fällen kann auch eine qualifizierte Gruppentherapie sinnvoll sein; dies wird individuell besprochen.

Nächster Schritt

In Ruhe klären, ob die Praxis zu Ihrem Anliegen passt

Das kostenfreie Erstgespräch klärt organisatorische Fragen und ob ein ausführlicher Termin möglich und sinnvoll erscheint. Es ist noch keine Diagnostik oder Behandlung.

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