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Aktivitätsaufbau
Alltag, Erholung, soziale Kontakte und persönlich bedeutsame Aktivitäten werden realistisch neu strukturiert.
Niedergeschlagenheit, Rückzug & Interessenverlust
Eine Depression betrifft weit mehr als die Stimmung. Antrieb, Schlaf, Konzentration, Selbstwert, Beziehungen und körperliches Erleben können sich verändern. Verhaltenstherapeutische Psychotherapie setzt an den individuellen Bedingungen an, die Beschwerden auslösen oder aufrechterhalten.
Für Selbstzahler & privat Versicherte · 49 € für 50 Minuten · vor Ort & online

Jean-Maurice Cecilia-Menzel, M.Sc.
Heilpraktiker für Psychotherapie
Erste Orientierung
Psychologisches Modell
Belastende Ereignisse, anhaltender Stress, körperliche Erkrankungen, persönliche Verletzlichkeit und erlernte Muster können zusammenwirken. Eine Diagnose lässt sich deshalb nicht aus einzelnen Symptomen oder einem Online-Text ableiten.
Rückzug ist bei Erschöpfung verständlich. Wenn dadurch jedoch positive Aktivitäten, soziale Kontakte und Erfolgserlebnisse wegfallen, kann sich die depressive Stimmung weiter vertiefen. Gleichzeitig verstärken negative Bewertungen das Gefühl, nichts verändern zu können.
Therapie kann dabei helfen, Aktivität dosiert wieder aufzubauen, Grübelprozesse zu unterbrechen, belastende Annahmen zu prüfen und Probleme strukturiert zu bearbeiten. Bei mittleren oder schweren Depressionen kann zusätzlich eine ärztliche oder fachärztliche Mitbehandlung notwendig sein.
Individuell abgestimmt
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Alltag, Erholung, soziale Kontakte und persönlich bedeutsame Aktivitäten werden realistisch neu strukturiert.
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Auslöser und Folgen gedanklicher Schleifen werden erkannt und alternative Reaktionen eingeübt.
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Pauschale negative Bewertungen werden differenziert geprüft und hilfreicher weiterentwickelt.
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Persönliche Warnzeichen und ein konkreter Handlungsplan werden frühzeitig festgehalten.
Ablauf
Ein transparenter Prozess macht nachvollziehbar, warum ein bestimmter Schritt sinnvoll ist und woran wir Veränderung erkennen.
Wir erfassen Beschwerden, Auslöser, Verlauf, bisherige Behandlungen, körperliche Faktoren und Ihre aktuelle Lebenssituation. Daraus ergibt sich, ob der ambulante Rahmen der Praxis passend ist.
Sie erhalten eine nachvollziehbare Arbeitshypothese dazu, wie das Problem entstanden sein könnte und welche Gedanken, Gefühle oder Verhaltensweisen es heute aufrechterhalten.
Wir wählen passende Methoden aus, bereiten Übungen vor und übertragen die Arbeit schrittweise in Situationen, in denen Veränderung tatsächlich gebraucht wird.
Fortschritte und Schwierigkeiten werden regelmäßig überprüft. Gegen Ende der Behandlung halten wir hilfreiche Strategien fest und planen den eigenständigen Umgang mit möglichen Rückschlägen.
Individuelle Eignung & Sicherheit
Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keine persönliche Diagnostik. Bei akuten Krisen, Suizidalität, Selbst- oder Fremdgefährdung, Psychosen, schweren Suchterkrankungen oder einem Bedarf an stationärer beziehungsweise fachärztlicher Behandlung ist die Praxis nicht die richtige Notfall- oder Akutversorgung. In dringenden Situationen wählen Sie 112 oder wenden sich an eine psychiatrische Klinik beziehungsweise den Krisendienst Psychiatrie Oberbayern unter 0800 655 3000. Bei Suizidgedanken, konkreten Plänen oder dem Gefühl, nicht sicher zu sein, warten Sie nicht auf einen Praxistermin, sondern nutzen Sie sofort die genannten Notfallangebote.
Häufige Fragen
Nein. Eine diagnostische Einordnung berücksichtigt Art, Dauer, Schwere, Funktionsbeeinträchtigung und mögliche andere Ursachen. Einzelne Symptome reichen für eine Diagnose nicht aus.
Das hängt unter anderem vom Schweregrad, bisherigen Verlauf und persönlichen Faktoren ab. Medikamentöse Fragen gehören in ärztliche oder psychiatrische Behandlung und können psychotherapeutische Arbeit ergänzen.
Aktivierung wird an die aktuelle Belastbarkeit angepasst und häufig sehr kleinschrittig begonnen. Überforderung wäre kein hilfreiches Therapieziel.
Ob der ambulante Rahmen ausreicht, wird individuell geprüft. Bei schweren Verläufen, akuter Suizidalität oder hohem medizinischem Behandlungsbedarf ist eine fachärztliche, approbiert-psychotherapeutische oder stationäre Versorgung notwendig.
Weitere Schwerpunkte
Gedanken, Gefühle und Verhalten verstehen und konkrete Veränderungen im Alltag erproben.
Mehr erfahren →Selbstkritik und alte Grundannahmen prüfen und ein stabileres Selbstbild entwickeln.
Mehr erfahren →Grübeln, Schlafdruck und ungünstige Schlafgewohnheiten differenziert behandeln.
Mehr erfahren →Nächster Schritt
Das kostenfreie Erstgespräch klärt organisatorische Fragen und ob ein ausführlicher Termin möglich und sinnvoll erscheint. Es ist noch keine Diagnostik oder Behandlung.