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Psychotherapie Menzel

Panik, Agoraphobie & Angst vor der Angst

Psychotherapie bei Panikattacken in München

Eine Panikattacke kann sich anfühlen, als sei unmittelbar etwas Lebensbedrohliches im Gang. Viele Betroffene entwickeln danach eine starke Angst vor der nächsten Attacke und beginnen, Orte oder Situationen zu meiden. Behandlung setzt genau an diesem Kreislauf aus Körperwahrnehmung, Katastrophenbewertung und Vermeidung an.

Für Selbstzahler & privat Versicherte · 49 € für 50 Minuten · vor Ort & online

Ruhiger Praxisraum für Psychotherapie in München-Schwabing

Jean-Maurice Cecilia-Menzel, M.Sc.

Heilpraktiker für Psychotherapie

Erste Orientierung

Typische Belastungen rund um Panik

  • Plötzliche Episoden mit Herzrasen, Atemnot, Schwindel, Zittern, Enge oder Unwirklichkeitsgefühl.
  • Angst, die Kontrolle zu verlieren, ohnmächtig zu werden oder körperlich schwer krank zu sein.
  • Meiden von öffentlichen Verkehrsmitteln, Menschenmengen, Autofahrten oder Orten ohne schnellen Ausgang.
  • Ständige Beobachtung des Körpers und gedankliche Vorbereitung auf eine mögliche Attacke.

Psychologisches Modell

Warum die Angst vor der Angst so wirksam ist

Körperliche Veränderungen werden besonders aufmerksam wahrgenommen und als Gefahr interpretiert. Diese Bewertung erhöht die Anspannung, wodurch die Symptome weiter zunehmen können. Ein sich selbst verstärkender Panikkreislauf entsteht.

Flucht, Vermeidung und Sicherheitsstrategien bringen kurzfristige Erleichterung. Gleichzeitig vermitteln sie dem Gehirn, dass die Situation tatsächlich gefährlich gewesen sein müsse. So kann sich der Bewegungsradius immer weiter verkleinern.

Psychotherapie vermittelt ein verständliches Panikmodell, verändert katastrophisierende Bewertungen und ermöglicht sorgfältig vorbereitete neue Erfahrungen mit Körperempfindungen und Alltagssituationen.

Individuell abgestimmt

Therapeutische Ansatzpunkte

01

Panik verstehen

Die körperliche Stressreaktion und ihre Fehlinterpretation werden nachvollziehbar erklärt.

02

Aufmerksamkeit verändern

Die dauernde Überwachung des Körpers wird erkannt und schrittweise gelockert.

03

Neue Erfahrungen

Übungen können zeigen, dass intensive Empfindungen unangenehm, aber bewältigbar sind.

04

Alltag zurückgewinnen

Vermiedene Situationen werden in einem abgestimmten Tempo wieder zugänglich gemacht.

Ablauf

So wird die Behandlung geplant

Ein transparenter Prozess macht nachvollziehbar, warum ein bestimmter Schritt sinnvoll ist und woran wir Veränderung erkennen.

1

Anamnese und diagnostische Einordnung

Wir erfassen Beschwerden, Auslöser, Verlauf, bisherige Behandlungen, körperliche Faktoren und Ihre aktuelle Lebenssituation. Daraus ergibt sich, ob der ambulante Rahmen der Praxis passend ist.

2

Gemeinsames Erklärungsmodell

Sie erhalten eine nachvollziehbare Arbeitshypothese dazu, wie das Problem entstanden sein könnte und welche Gedanken, Gefühle oder Verhaltensweisen es heute aufrechterhalten.

3

Konkrete Veränderungsschritte

Wir wählen passende Methoden aus, bereiten Übungen vor und übertragen die Arbeit schrittweise in Situationen, in denen Veränderung tatsächlich gebraucht wird.

4

Auswertung und Rückfallprophylaxe

Fortschritte und Schwierigkeiten werden regelmäßig überprüft. Gegen Ende der Behandlung halten wir hilfreiche Strategien fest und planen den eigenständigen Umgang mit möglichen Rückschlägen.

Individuelle Eignung & Sicherheit

Alle genannten Schwerpunkte werden individuell behandelt

Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keine persönliche Diagnostik. Bei akuten Krisen, Suizidalität, Selbst- oder Fremdgefährdung, Psychosen, schweren Suchterkrankungen oder einem Bedarf an stationärer beziehungsweise fachärztlicher Behandlung ist die Praxis nicht die richtige Notfall- oder Akutversorgung. In dringenden Situationen wählen Sie 112 oder wenden sich an eine psychiatrische Klinik beziehungsweise den Krisendienst Psychiatrie Oberbayern unter 0800 655 3000. Eine erstmalige Panikattacke oder neue beziehungsweise ungewöhnliche körperliche Symptome sollten ärztlich abgeklärt werden, um körperliche Ursachen nicht zu übersehen.

Häufige Fragen

Fragen zu diesem Schwerpunkt

Sind Panikattacken körperlich gefährlich?

Panik kann äußerst intensiv sein. Ob Symptome tatsächlich durch Panik erklärt werden können, muss insbesondere beim ersten Auftreten oder bei Veränderungen ärztlich abgeklärt werden.

Was ist Agoraphobie?

Dabei besteht Angst vor Situationen, aus denen Flucht schwierig erscheinen oder Hilfe nicht schnell verfügbar sein könnte. Häufig werden solche Situationen gemieden oder nur mit Begleitung bewältigt.

Werden in der Therapie Körperübungen eingesetzt?

Je nach Diagnose und medizinischer Abklärung können gezielte Übungen mit Körperempfindungen sinnvoll sein. Sie werden erklärt, gemeinsam geplant und nicht überraschend durchgeführt.

Kann die Behandlung online stattfinden?

Ja. Online-Termine sind möglich. Gemeinsam wird vorab geklärt, ob Stabilität, Symptomschwere, notwendige Übungen und der vertrauliche, datenschutzkonforme Rahmen zum Online-Format passen.

Nächster Schritt

In Ruhe klären, ob die Praxis zu Ihrem Anliegen passt

Das kostenfreie Erstgespräch klärt organisatorische Fragen und ob ein ausführlicher Termin möglich und sinnvoll erscheint. Es ist noch keine Diagnostik oder Behandlung.

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