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Panik verstehen
Die körperliche Stressreaktion und ihre Fehlinterpretation werden nachvollziehbar erklärt.
Panik, Agoraphobie & Angst vor der Angst
Eine Panikattacke kann sich anfühlen, als sei unmittelbar etwas Lebensbedrohliches im Gang. Viele Betroffene entwickeln danach eine starke Angst vor der nächsten Attacke und beginnen, Orte oder Situationen zu meiden. Behandlung setzt genau an diesem Kreislauf aus Körperwahrnehmung, Katastrophenbewertung und Vermeidung an.
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Jean-Maurice Cecilia-Menzel, M.Sc.
Heilpraktiker für Psychotherapie
Erste Orientierung
Psychologisches Modell
Körperliche Veränderungen werden besonders aufmerksam wahrgenommen und als Gefahr interpretiert. Diese Bewertung erhöht die Anspannung, wodurch die Symptome weiter zunehmen können. Ein sich selbst verstärkender Panikkreislauf entsteht.
Flucht, Vermeidung und Sicherheitsstrategien bringen kurzfristige Erleichterung. Gleichzeitig vermitteln sie dem Gehirn, dass die Situation tatsächlich gefährlich gewesen sein müsse. So kann sich der Bewegungsradius immer weiter verkleinern.
Psychotherapie vermittelt ein verständliches Panikmodell, verändert katastrophisierende Bewertungen und ermöglicht sorgfältig vorbereitete neue Erfahrungen mit Körperempfindungen und Alltagssituationen.
Individuell abgestimmt
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Die körperliche Stressreaktion und ihre Fehlinterpretation werden nachvollziehbar erklärt.
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Die dauernde Überwachung des Körpers wird erkannt und schrittweise gelockert.
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Übungen können zeigen, dass intensive Empfindungen unangenehm, aber bewältigbar sind.
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Vermiedene Situationen werden in einem abgestimmten Tempo wieder zugänglich gemacht.
Ablauf
Ein transparenter Prozess macht nachvollziehbar, warum ein bestimmter Schritt sinnvoll ist und woran wir Veränderung erkennen.
Wir erfassen Beschwerden, Auslöser, Verlauf, bisherige Behandlungen, körperliche Faktoren und Ihre aktuelle Lebenssituation. Daraus ergibt sich, ob der ambulante Rahmen der Praxis passend ist.
Sie erhalten eine nachvollziehbare Arbeitshypothese dazu, wie das Problem entstanden sein könnte und welche Gedanken, Gefühle oder Verhaltensweisen es heute aufrechterhalten.
Wir wählen passende Methoden aus, bereiten Übungen vor und übertragen die Arbeit schrittweise in Situationen, in denen Veränderung tatsächlich gebraucht wird.
Fortschritte und Schwierigkeiten werden regelmäßig überprüft. Gegen Ende der Behandlung halten wir hilfreiche Strategien fest und planen den eigenständigen Umgang mit möglichen Rückschlägen.
Individuelle Eignung & Sicherheit
Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keine persönliche Diagnostik. Bei akuten Krisen, Suizidalität, Selbst- oder Fremdgefährdung, Psychosen, schweren Suchterkrankungen oder einem Bedarf an stationärer beziehungsweise fachärztlicher Behandlung ist die Praxis nicht die richtige Notfall- oder Akutversorgung. In dringenden Situationen wählen Sie 112 oder wenden sich an eine psychiatrische Klinik beziehungsweise den Krisendienst Psychiatrie Oberbayern unter 0800 655 3000. Eine erstmalige Panikattacke oder neue beziehungsweise ungewöhnliche körperliche Symptome sollten ärztlich abgeklärt werden, um körperliche Ursachen nicht zu übersehen.
Häufige Fragen
Panik kann äußerst intensiv sein. Ob Symptome tatsächlich durch Panik erklärt werden können, muss insbesondere beim ersten Auftreten oder bei Veränderungen ärztlich abgeklärt werden.
Dabei besteht Angst vor Situationen, aus denen Flucht schwierig erscheinen oder Hilfe nicht schnell verfügbar sein könnte. Häufig werden solche Situationen gemieden oder nur mit Begleitung bewältigt.
Je nach Diagnose und medizinischer Abklärung können gezielte Übungen mit Körperempfindungen sinnvoll sein. Sie werden erklärt, gemeinsam geplant und nicht überraschend durchgeführt.
Ja. Online-Termine sind möglich. Gemeinsam wird vorab geklärt, ob Stabilität, Symptomschwere, notwendige Übungen und der vertrauliche, datenschutzkonforme Rahmen zum Online-Format passen.
Weitere Schwerpunkte
Angstkreisläufe, Vermeidung und anhaltende innere Alarmbereitschaft gezielt bearbeiten.
Mehr erfahren →Gedanken, Gefühle und Verhalten verstehen und konkrete Veränderungen im Alltag erproben.
Mehr erfahren →Bewertungsangst, Scham und Rückzug schrittweise verändern.
Mehr erfahren →Nächster Schritt
Das kostenfreie Erstgespräch klärt organisatorische Fragen und ob ein ausführlicher Termin möglich und sinnvoll erscheint. Es ist noch keine Diagnostik oder Behandlung.