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Sicherheit
Aktuelle Belastungen, Krisenrisiken und der äußere Behandlungsrahmen werden zuerst geklärt.
Traumafolgen, Sicherheit & Stabilisierung
Nach stark belastenden Erfahrungen können Erinnerungen, Körperreaktionen, Vermeidung und ein anhaltendes Gefühl von Gefahr den Alltag prägen. Nicht jede belastende Erfahrung führt zu einer Traumafolgestörung, und nicht jede Symptomatik braucht dasselbe Vorgehen. Am Anfang steht deshalb eine besonders sorgfältige Einordnung.
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Jean-Maurice Cecilia-Menzel, M.Sc.
Heilpraktiker für Psychotherapie
Erste Orientierung
Psychologisches Modell
Traumareaktionen sind häufig verständliche Schutzreaktionen eines Systems, das Gefahr erwartet. Behandlung beginnt deshalb nicht automatisch mit einer detaillierten Konfrontation mit Erinnerungen.
Zunächst werden Stabilität, aktuelle Sicherheit, körperliche und psychiatrische Begleiterkrankungen sowie vorhandene Ressourcen eingeschätzt. Erst danach lässt sich entscheiden, ob eine traumafokussierte Behandlung angezeigt ist und in welchem Setting sie stattfinden sollte.
Traumatische Belastungen können in der Praxis psychotherapeutisch behandelt werden. Je nach individueller Situation stehen Stabilisierung, Psychoedukation, der Umgang mit Auslösern und weitere passende Schritte im Vordergrund. Bei komplexer Symptomatik, Dissoziation, akuter Selbstgefährdung oder Bedarf an intensiver Traumatherapie wird ergänzend oder weiterführend eine spezialisierte Versorgung empfohlen.
Individuell abgestimmt
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Aktuelle Belastungen, Krisenrisiken und der äußere Behandlungsrahmen werden zuerst geklärt.
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Traumabezogene Reaktionen werden verständlich eingeordnet, ohne sie zu dramatisieren oder zu bagatellisieren.
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Orientierung, Distanzierung und Emotionsregulation werden passend zur individuellen Symptomatik aufgebaut.
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Gemeinsam wird entschieden, ob die Praxis ausreicht oder eine spezialisierte traumatherapeutische Behandlung geeigneter ist.
Ablauf
Ein transparenter Prozess macht nachvollziehbar, warum ein bestimmter Schritt sinnvoll ist und woran wir Veränderung erkennen.
Wir erfassen Beschwerden, Auslöser, Verlauf, bisherige Behandlungen, körperliche Faktoren und Ihre aktuelle Lebenssituation. Daraus ergibt sich, ob der ambulante Rahmen der Praxis passend ist.
Sie erhalten eine nachvollziehbare Arbeitshypothese dazu, wie das Problem entstanden sein könnte und welche Gedanken, Gefühle oder Verhaltensweisen es heute aufrechterhalten.
Wir wählen passende Methoden aus, bereiten Übungen vor und übertragen die Arbeit schrittweise in Situationen, in denen Veränderung tatsächlich gebraucht wird.
Fortschritte und Schwierigkeiten werden regelmäßig überprüft. Gegen Ende der Behandlung halten wir hilfreiche Strategien fest und planen den eigenständigen Umgang mit möglichen Rückschlägen.
Individuelle Eignung & Sicherheit
Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keine persönliche Diagnostik. Bei akuten Krisen, Suizidalität, Selbst- oder Fremdgefährdung, Psychosen, schweren Suchterkrankungen oder einem Bedarf an stationärer beziehungsweise fachärztlicher Behandlung ist die Praxis nicht die richtige Notfall- oder Akutversorgung. In dringenden Situationen wählen Sie 112 oder wenden sich an eine psychiatrische Klinik beziehungsweise den Krisendienst Psychiatrie Oberbayern unter 0800 655 3000. Eine detaillierte Traumakonfrontation oder Erinnerungsarbeit erfolgt nicht ohne ausreichende Stabilität, klare Indikation und informierte Zustimmung. Erinnerungen werden nicht als objektiver Beweis historischer Ereignisse behandelt.
Häufige Fragen
Nein. Für die erste Einordnung reichen die Informationen, die zur Beurteilung von Sicherheit, Symptomen und Behandlungsrahmen notwendig sind. Details werden nicht erzwungen.
Der Begriff wird im Alltag weit verwendet. Eine klinische Traumafolgestörung wird anhand definierter Symptome, Dauer und Beeinträchtigung diagnostiziert; eine belastende Erfahrung führt nicht automatisch dazu.
Unter anderem bei komplexer Symptomatik, starker Dissoziation, hoher Krisenanfälligkeit oder wenn eine gezielte traumafokussierte Behandlung erforderlich ist, kann ein spezialisiertes Angebot geeigneter sein.
Ja, Online-Termine sind möglich. Ob das Format passt, wird anhand von Stabilität, sicherer Umgebung, geplanten Methoden und dem datenschutzkonformen Rahmen individuell geklärt.
Weitere Schwerpunkte
Angstkreisläufe, Vermeidung und anhaltende innere Alarmbereitschaft gezielt bearbeiten.
Mehr erfahren →Grübeln, Schlafdruck und ungünstige Schlafgewohnheiten differenziert behandeln.
Mehr erfahren →Nach Verlust, Veränderung oder Überforderung wieder Orientierung und Handlungsspielraum finden.
Mehr erfahren →Nächster Schritt
Das kostenfreie Erstgespräch klärt organisatorische Fragen und ob ein ausführlicher Termin möglich und sinnvoll erscheint. Es ist noch keine Diagnostik oder Behandlung.